Das war die Bausaison 2008:

Dezember 2008

Die letzten Monate des Jahres 2008 ging es noch einmal richtig „rund“ auf den Blockhausbaustellen:

Im Spätsommer wurde ein MAHEDA-Ferienhaus einer Kundin aus Sachsen an der estnischen Ostseeküste errichtet. Der Rundbohlenbausatz aus 210 mm Rundbohlen hatte hier wahrlich keine lange Reise: er musste lediglich vom Produktionsstandort Haljala bis nach Nova transportiert werden, schlappe 150 km – üblich sind sonst mehrere Tausend Kilometer für unsere Kunden in West- und Mitteleuropa.

Das MAHEDA-Modell „Waldblick“ mit seinen fast 75 qm Geschossfläche inklusive der überdachten Terrasse lädt nun zum Ferienaufenthalt an den Gestaden der nördlichen Ostsee ein.


Im Oktober-Dauerregen entstand ein schmuckes Ferienhaus als Ersatzbau  im thüringischen Viernau in 210 mm Rundbohle – Massivholz vom EG bis zum OG einschließlich der Innenwände. Da ist gesundes Wohnen frei von Elektrosmog, Schimmelpilzen und Schadstoffen vorprogrammiert. Blockhaus-Bauherren wissen, warum sie auf Massivholz setzen!


Ebenso im Oktober ging der Ausbau des modifizierten MAHEDA-Typenhauses WB02 im sächsischen Königsbrück weiter. Die Handwerker-Familie Walther nahm nach der Richtmeistermontage alle Gewerke in eigene Regie. Das Haus ist nunmehr fast bezugsfertig. 


Auch im französischen Rohrbach les Biche ging der Ausbau des zweischaligen Blockbohlenhauses der Bauherren Schweizer-Heltmann zügig weiter. Hier der Grundriss und ein Bild vom Ausbaubeginn:

Und last not least wurde auch im schweizerischen Kaisten AG noch Hand angelegt, obwohl der Bauherr sein MAHEDA-Rundbohlenhaus aus 250 mm Rundbalken schon seit August bewohnt. Der Dachboden erhielt eine Zwischendecken-Dämmung, so dass der Energieverbrauch des Hauses damit voll innerhalb der strengen Schweizer Normen liegt.





September 2008

Aufgrund von unerwarteten behördlichen Nachforderungen in Frankreich konnte die Montage des 1 ½ -geschossigen Hauses mit 166 qm Wohn-Nutzfläche in Rohrbach-les-Bitche nahe der deutschen Grenze mit fast 2-monatiger Verspätung erst am Montag, den 8. September beginnen.

Wenige Tage davor war die Klima-Bodenplatte mit integrierter Fußbodenheizung fertiggestellt worden.

Innerhalb von 2 Tagen war das komplette EG montiert. Am Freitag, den 12.09.08 dürfte das Haus regendicht montiert sein.

Es handelt sich hier um das 7cm-Blockbohlensystem einer sächsischen Firma, das praktisch ohne Kranhilfe montiert werden kann (bis auf die Pfettenlegung mit dem Kranausleger am betriebseigenen Liefer-Lkw).

Die Außenwände bestehen aus 2 mal 7 cm Blockbohle mit Korkschrotschüttung im Zwischenraum von 7 bis 15 cm – je nach Kundenwunsch, so dass eine hochisolierende Speicherwand mit sehr geringen u-Werten entsteht, die ohne jegliche Folien und Dampfbremsen auskommt und damit völlig diffusionsoffen bleibt  – genau wie bei einer Vollholzblockwand.

Aufgrund der ständig steigenden Anforderungen an möglichst geringe u-Werte bei den Wärmeschutzverordnungen der einzelnen EU-Staaten und auch der Schweizer Kantone ist dieses System im Bereich des Blockhausbaues äußerst zukunftsträchtig und dazu kostengünstig.

Hier die ersten Bilder von der Baustelle in Rohrbach-les-Bitche:





Am 1. 9. 2008 beginnt nun auch die Montage des ersten diesjährigen MAHEDA-Rundbohlenhauses in Sachsen, nachdem vom Bauherrn die Finanzierungsfrage endlich geklärt werden konnte.

Es wird sich um die Richtmeistermontage  einer Variante vom MAHEDA-Typ WB02 handeln in Rundbohle 210 mm im EG und im OG. Interessenten können gern auf der Baustelle – möglichst nach Voranmeldung – in 01936 Königsbrück auf der Weißbacher Straße vorbeischauen, um die Montage des Blockhauses zu verfolgen.





Die Sanierung des Wochenendhauses in 01847 Lohmen wurde innerhalb von 4 Wochen inklusive der Kellersanierung abgeschlossen. Sehen Sie selbst, was aus der baufälligen „Asbesthütte“ geworden ist:





Am 26. Mai 2008 begann die Montage eines Blockbohlenhauses aus 20 cm Alpenfichte mit der Eckverbindung „Salzburger Doppelglocke“ in 01855 Altendorf bei Bad Schandau. Die Bauherrenfamilie hatte die kostengünstige Selbstmontage mit Richtmeister gewählt, wobei als Montagehelfer Zimmerleute einer ortsansässigen Zimmerei fungierten. Das 8 x 11 m lange, 1½   geschossige Gebäude mit einem Anbau von 4 x 7,5 m  wurde innerhalb von 5 Tagen regendicht montiert, so dass der Starkregen vom 31.5. und 1.6.08 dem Rohbau wenig anhaben konnte. Auch das als Baustelleneinrichtung fungierende ausgemusterte NVA-Armeezelt hielt dicht, so dass der Getränkestützpunkt und das Bauherrenfeldbett unversehrt blieben.

Hier einige Bilder:


Der Weg zur Baustelle

Der Südgiebel

Die Balkendecke aus
Bilam-Trägern 16 x 24 cm

Das zukünftige Hausbüro
mit Schrammstein-Blick

Die Doppelglocke verbindet
die 20 cm Blockbohlen

Noch dient das alte
Mannschaftszelt als Quartier

Anfang Juli zeigt
sich schon, ….

... welches Schmuckstück
hier entsteht

Detail der Fensterverkleidung


Asbestsanierung eines Wochenendhauses in 01847 Lohmen:

Mitte Mai begann die Sanierung eines unterkellerten Gebäudes im Außenbereich, bei dem zur  Erhaltung des Bestandsschutzes nur ein sukzessiver Austausch der Wände und des Daches möglich war, so dass zu keinem Zeitpunkt kein Haus mehr auf der Kellerdecke stand, was zum Verlust des Bestandsschutzes geführt hätte. Ein Neubau war aufgrund des baurechtlichen Außenbereiches nicht genehmigungsfähig.

Auch hier hat sich die Blockbauweise hervorragend bewährt. Es wurden in einem ersten Arbeitsgang die Außenschalung und die Asbestplatten demontiert. Um die nun entkernten Bestandswände konnte ein Bohlenrahmen aus 7 cm Blockbohle  „hochgezogen“ werden. Da die Zwischendecke zum Keller statisch völlig unzureichend war, wurde diese gleichzeitig mit tragenden  Fußbohlen verstärkt.

Abschließend wurde der abenteuerlich konstruierte Binderdachstuhl durch ein Koppelpfettendach ersetzt mit gleichzeitiger Vordachverlängerung, so dass seit Anfang Juni die Ausbaugewerke dabei sind, das Haus wieder voll funktionsfähig und im neuen Outfit erstrahlen zu lassen.

Hier die Bilder der ersten Arbeiten:


Der Bestand: Sieht noch gut aus,
bautechnisch aber eine
Katastrophe

Sanierungsbeginn
an den Traufwänden

Die neuen
Außenwände wachsen….

….. zusammen mit
den Innenwänden

Noch liegt das alte Dach

Wände und Dach sind
erneuert, Fenster und
Türen fehlen noch

Fachpresse aktuell

Und last not least finden die Entwürfe und zuverlässigen Kooperationspartner des Blockhausbüros Dr. Barth auch zunehmend in der Fachpresse Beachtung. So berichtet Europas größtes Blockhaus-Magazin in seiner jüngsten Ausgabe über den gelungenen Entwurf eines 100-qm-Familienbungalows, der von MAHEDA in 210 mm Rundbohle realisiert wurde.

Hier der komplette Bericht mit dem Titel „Sachsennest“ (pdf-Datei 800 KB).


Mai und Juni 2008

Premiere in Frankreich: Im Mai/Juni liefert die Firma Blockhausbau Frank erstmalig ein vom Blockhausbüro Dr. Barth geplantes Wohnblockhaus nach Frankreich. Es liegt zwar nur wenige Kilometer von der Grenze des Saarlandes entfernt, da die Bauherren aus Deutschland in Frankreich leben und in Deutschland arbeiten werden. Das eingeschossige 120-qm-Haus mit Satteldach wird dabei auf einer komplett fertigen Klima-Bodenplatte mit integrierter Fußbodenheizung errichtet werden.





April, Mai und Juni 2008

Endlich sind auch die Baugenehmigungen für die Rundbohlenhäuser in Königsbrück und in Schmölln-Putzkau erteilt worden. Damit werden im April/Mai und im Juni 2008 zwei neue Blockhausbaustellen in Sachsen aktuell. Hier die Entwürfe:






20. März 2008

Die Komplettmontage des 50-qm-Wochenendhauses in Sellin-Seedorf war in knapp 2 Wochen abgeschlossen. Nahtlos daran erfolgte der Innenausbau mit Heizung, Sanitär und der Elektroinstallation. Mit Beginn des Frühlings kann die Bauherrenfamilie aus Rosenheim ihr neues Feriendomizil an der Ostsee beziehen:








18. Januar 2008

Am kommenden Montag beginnt die Bausaison 2008 mit der Montage eines Wochenendhauses in Seedorf bei Sellin auf Rügen. Das Haus in 7 cm Blockbohle ist fertig produziert und liegt in Eppendorf zum Transport bereit.

Derweil laufen die Planungen für zwei Rundbohlen-Wohnhäuser auf Hochtouren, die im zeitigen Frühjahr in 01936 Königsbrück und in 01877 Schmölln-Putzkau gebaut werden sollen.

Ab 26. Mai 2008 beginnt dann die Montage eines Massiv-Blockhauses in 20er Blockbohle mit der „Salzburger Doppelglocke“ als Eckverbindung, ein „Schmankerl“ für jeden Freund des alpenländischen Blockhausbaues.

Wir laden Sie bei Interesse – nach Absprache - gern auf unsere Baustellen ein!

 

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Seite aktualisiert am: 08.01.2018