Das war die Bausaison 2009:

Dezember 2009

Das Rundstamm-Blockhaus „Beerenhütte“ am Rand des Georgenfelder Hochmoores gelegen, hat nach erfolgreicher Einweihungsfeier aller Baubeteiligten den  „Probebetrieb“ begonnen.

Noch sind einige Restarbeiten zu erledigen und die Bestuhlung ist auch noch nicht komplett, aber am Samstag, den 19.12.2009 wird eröffnet. Der Schnee rieselt ganz leicht seit ein paar Tagen und der Frost bringt Raureif und das Bedürfnis zu einer stärkenden Einkehr nach ausgiebiger Wanderung auf dem Zinnwald-Georgenfelder Hochplateau.

In 3 Monaten haben Heidi und Manfred Beer mit Hilfe der Familie, Freunden und  Handwerkern der Region das MAHEDA-Blockhaus auf- und ausgebaut. Richtmeister Ralf Wünsche hat das Vorhaben herstellerseits betreut, so dass trotz aller Hindernisse und Querelen im Vorfeld das Ziel der Eröffnung bis zum Beginn der Wintersaison fast punktgenau geschafft wurde – so wie es sich für altgediente sächsische Biathleten gehört. Herzlichen Glückwunsch, Familie Beer!

Wenn es Sie auf den Kamm des Osterzgebirges zieht, dann sollten Sie sich eine zünftige Jause im Blockhaus in Neugeorgenfeld nicht entgehen lassen. Für Natur- und Blockhausfreunde ist ein Besuch der Beerenhütte eigentlich ein Muß!

Hier einige Fotos kurz vor der offiziellen Eröffnung der „Beerenhütte“:


Schild an Beer ´s
neuem Blockhaus

Direkt am Wanderweg
zum Hochmoor gelegen

Für Sonnentage gerüstet:
die kleine Terrasse

Heidi Beer bei
letzten Vorbereitungen

Teil der Gaststube
(mit Notbestuhlung)

Sehr wichtiger Bereich:
die Theke mit dem Zapfhahn

Oktober 2009

Am Montag, den 19. September früh 8.00 Uhr stand pünktlich der 40 t-Lastzug mit dem MAHEDA-Blockhausbausatz aus Estland auf 880 m Höhe bei Familie Beer in Zinnwald-Georgenfeld.

Damit konnte endlich der Bau der neuen Imbiss-Hütte beginnen, die ab Jahresende 2009 als urgemütliches Rundbohlen-Blockhaus den Wanderern und Skiläufern am Hochmoorwanderweg anheimelnde und stärkende Einkehr bieten soll.

Ab 10.00 Uhr war auch MAHEDA-Richtmeister Ralf Wünsche vor Ort und die Montage des Blockhauses konnte bei strahlendem Herbstwetter beginnen. Familie Beer stand voller Tatkraft mit Freunden und Helfern bereit, so dass bis Donnerstagmittag der Bau so weit fortgeschritten war, dass nach der Mittagspause das Pfetten- und Sparrenlegen beginnen konnte.

Dazu war aus Dresden extra ein großer Autokran geordert worden, der dann als erstes einen BSH-Unterzug „einfädelte“ und dann die 14,5 m lange Firstpfette aus Brettschichtholz der Dimension 20 x 32 cm einschwenkte. Sie wiegt immerhin über eine halbe Tonne. Der Statiker hatte aufgrund der in Zinnwald bekannt hohen Schneelasten harte Forderungen gestellt.

Nach dem Legen der 21 cm starken Rundsparren konnte der Kran „entlassen“ werden, alles andere wurde wieder - wie bisher -  mit Muskelkraft zusammengefügt.

Nachdem am Anfang der zweiten Woche die Dachschalung und die Folie für das Gründach aufgebracht waren und die Außenwände von der familiären Malerbrigade imprägniert und lasiert worden waren, endete auch die herbstliche Schönwetterperiode.

Es begannen die in dieser Höhe bekannten Nebel- und Regentage, die Mitte Oktober mit 25 cm Neuschnee „gekrönt“ wurden. Doch der Innenausbau läuft zügig weiter.

Wir werden demnächst wieder aktuell  berichten, wobei Sie auch Informationen aus erster Hand auf der Homepage der Familie Beer erhalten unter www.activcamp-beer.de .


Februar 2009:
dieser Imbiss
muss ersetzt werden!

24.09.2009:
die Firstpfette
krönt den Neubau

Die Rundsparren
kommen bündelweise
auf´s Dach

Insgesamt sind 40
Sparren zu positionieren

Passt, wackelt nicht
und hat keine Luft!

Ralf, der Pfetten-Läufer
in Aktion (884 m ü. NN)


September 2009

Hoch oben über dem Rhonetal, mit traumhaftem Blick bis zum ca. 15 km entfernten Südufer des Genfer Sees, im kleinen Wintersportort Torgon (CH-1899 Vionnaz), begann am 24. August die Montage des ersten MAHEDA-Duo-Round-Hauses mit einer 190 mm Rundbohle.

Die beiden MAHEDA-Richtmeister Ralf Wünsche und Knut Ernst aus Dresden hatten schon am Sonntag ihr „Urlaubs“-Quartier bezogen, und die Paletten mit den Rundbohlen lagen im Tal zum Transport in Richtung Baustelle bereit.

Trotz echten „Sau“-Wetters in der ersten Woche, einer äußerst beengten Baustelle und logistischen Problemen des Bauherrn mit dem Gerüst konnte das Haus mit den beiden Helfern des Bauherrn in  3 Wochen bis zum Dachstuhl inklusive der Balkonkonstruktion montiert werden. Damit waren 4600 Laufmeter Rundbalken, das sind über 78 Tonnen Massivholz, fast 9 Kubikmeter KVH (Konstruktives Vollholz) für die Sparren und Pfetten und dutzende Säcke von Schafwolle für die Balken- und die Zwischenwandisolierung der Außenwände verbaut.

Seit Anfang September baut nun der Bauherr sein Haus in Eigenregie weiter inklusive dem Einbau der Türen und Fenster. Sehen Sie hier im Zeitraffer die Bilder der ersten Wochen:







August 2009

Seit Juli wird das neue „Duo-Round-System“ von MAHEDA in Estland produziert. Die doppelschalige Außenwand aus 190 mm Rundbohlen mit Schafwolldämmung im Zwischenraum bringt es auf einen U-Wert kleiner 0,2 bei hervorragender Innen- und Außenoptik der Wand. Das erste derartige Haus liefert MAHEDA in den Schweizer Zweisprachen-Kanton Wallis in das kleine Örtchen Torgon, Teil der Gemeinde Vionnaz. Aufgrund der steilen Bergstraße zur Baustelle wird das gesamte Material für das Haus im Tal auf kleiner LKWs verladen.

4600 Laufmeter Rundbohle wurden verarbeitet und auf die 1,10 x 1,10 x 6,00 m großen Paletten verpackt. Dazu kommen noch 24 Türen- und Fensterelemente und die massive Geschosstreppe. Die ersten 43t-Lastzüge sind bereits in Estland in Richtung Schweiz gestartet.

Am 24.08.2009 beginnt die Komplettmontage durch das MAHEDA-Richtmeisterteam.

Hier ein erster optischer Eindruck vom Haus und von der Baustelle:   


Letzte Arbeiten
an der Bodenplatte

Das Hausmodell
in Duo-Round-Ausführung


März 2009

Obwohl der Winter heuer selbst noch Mitte März mit Schnee und Schneeregen im Raum Salzburg den Frühlingseinzug verhinderte, so waren die Montageteams vom Salzburger Blockhausbau schon wieder aktiv im Einsatz.

Unter anderem wurde am entstehenden Gemeindezentrum der Rumänisch-Orthodoxen Kirchgemeinde in Salzburg-Schallmoos weitergebaut.

Nachdem in 2007 der Nachbau einer traditionellen Siebenbürger Dorfkirche in Blockbauweise fertiggestellt werden konnte, wird gegenwärtig das daneben stehende neue Gemeindehaus auch als Blockhaus errichtet.  

Das ganze Ensemble wurde von einem rumänischen Architekten  in Anlehnung an traditionelle Elemente der dörflichen Baukunst Nord-Siebenbürgens und Moldawiens entworfen, und nun schrittweise von den Meistern der Salzburger Blockbaukunst in die Praxis umgesetzt.

Sehen Sie hier den Stand der Bauarbeiten von diesem außergewöhnlichen Vorzeigeprojekt:


2007  –  In 70 Tagen wurde die Holzkirche von 8 x 20 m Grundfläche mit Blockbohlen von 16 cm Stärke erbaut. Der Turm ist 20 m hoch und wurde nach der Vorfertigung im Betreib millimetergenau ins Kirchendach eingesetzt.


2009  -  Das Modell des Gemeindezentrums und der Bau des Gemeindehauses; das geschnitzte Tor aus Eiche wurde direkt in Rumänien gefertigt und bildet das Entree´  zum künftigen Blockhaus-Ensemble.


Die Zierkopfbänder, Säulen und Schnitzereien wurden von Hand gefertigt und in die Blockhauskonstruktion nahtlos integriert. Das Tonnen-Deckengewölbe spannt sich über den Kirchenraum, der 120 Personen Platz bietet.


Auch von außen zeigt der Massivholzbau der Kirche interessante, liebevoll ausgeführte Details: eine umlaufende Band-Schnitzerei, einen Laubengang mit Zierkopfbändern, massive Verkleidungen der Lärchefenster und dazu eine Apsis mit 135-Grad-Eckverbindungen ausgeführt in der „Salzburger Glocke“.


Durch die ungleichen Dachneigungen, Rundungen und schrägen Ecken waren die Werkplanung und der Zuschnitt der Elemente eine nicht alltägliche Herausforderung für die Blockhausbauer. Besonders zeitintensiv gestaltete sich die runde Eindeckung aller Grate mit Holzschindeln, mit denen das gesamt Dach und die Turmhaube gedeckt sind. Mit dem gesamten Objekt hat sich der Hersteller für den Handwerkspreis 2008 des Landes Salzburg beworben.


Februar 2009

Die erste MAHEDA-Baustelle für 2009 begann am 16. Februar mit der Montage eines Winkel-Bungalows in Landau i.d. Pfalz. Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen traf am Freitag, den 13. 2. 09 der Lastzug aus Estland mit der Rundbohlenkonstruktion und den Fenstern und Türen ein.

Trotz Kälteeinbruch mit Schnee und Eis-Regen wurde auf der beengten Baustelle das Blockhaus innerhalb 2 Wochen montiert und in weiteren 2 Wochen waren die Fernster und Türen eingebaut, der Doppeldachstuhl errichtet und die 200 mm Dachisolierung eingebracht. Noch am 14. März konnte das Dach komplett mit den ziegelroten Dachsteinen komplett eingedeckt werden.

Unser MAHEDA-Richtmeister, Ralf Wünsche, war lediglich für 2 Wochen im Einsatz, alle anderen Arbeiten wurden vom Bauherrn selbst organisiert bzw. durch Eigenleistung tatkräftig mit geholfen. Somit konnte sich die junge Familie kostengünstig ihren Traum vom Blockhaus erfüllen. In wenigen Wochen wird schon der Einzug erfolgen.

Sehen Sie selbst  einige Bild-Impressionen von den ersten 4 Wochen Bauzeit:

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Seite aktualisiert am: 08.01.2018