Dämmen und Abdichten mit Schafwolle

„Holz und Wolle geben warm“, so sagt man schon seit Jahrhunderten im Osttiroler Villgratental. Langsam besinnen sich auch heute wieder viele Häuslebauer bei der Dämmung auf natürliche Produkte.

Dabei ist natürliche Schafwolle eines der besten Materialien, die man sich denken kann: von der Herstellung angefangen, die mit einem Minimum an Energie auskommt, bis hin zu den bauphysikalischen und -biologischen Eigenschaften  –   Schafwolle ist ein erstklassiges Dämmmaterial!

Sie ist einfach und angenehm zu verarbeiten und wird lose, als Zopf oder in Bahnen geliefert und hat u. a. folgende positive Eigenschaften:

  • Genau wie Massivholz filtert Schafwolle schädliche Substanzen, Ozon und unangenehme Gerüche aus der Luft. In einer Prüfkammer wurde ein Rückgang der Schadstoffkonzentration um mehr als 80 % ermittelt, und daß in einer Zeit von nur 2 Stunden (Quelle: GEO, Heft 6, 1998).
  • Nur Schafwolle kann bis zu 1/3 ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne daß die Dämmwirkung wesentlich beeinträchtigt wird. Bei Bedarf erfolgt wieder eine Abführung der Feuchtigkeit an die Umgebung – damit wird ein optimaler Feuchtigkeitsausgleich und ein angenehmes Raumklima erzielt (keine Kondenswasserbildung!), eine Verhalten ähnlich wie beim Massivholz. Damit ist die Schafwolle die ideale Ergänzung im Blockbau, insbesondere bei der Dachdämmung und für die Dämmung von im Ständer- / Holzriegelbau ausgeführten Dachgeschossen.

Mineralwolle verliert im Vergleich  dazu nahezu 50 % ihrer Dämmfähigkeit bei einer Feuchtigkeitsaufnahme von 5 % (da helfen nur Folien, Folien, Folien)!!! 

  • Bei der Absorption von Feuchtigkeit setzt die Wolle Wärme frei, damit wird der Abkühlungsprozeß innerhalb der Bauhülle enorm verzögert – sie ist damit die zweite natürliche Klimaanlage im Massivholzhaus.
  • Die Daemwool-Schafwolle wird im Natiso-Verfahren aufbereitet, d. h. stehende Verarbeitung der Fasern. Verbunden mit der natürlichen Kräuselung der Wolle wird eine dauerhafte Formstabilität (kein Zusammensacken!) bei geringer Rohdichte und bester Diffusionsfähigkeit und Atmungsaktivität erreicht. Die Schafwolle zieht keine positiv geladenen Staubteilchen an; unsere Haut ist negativ geladen und zieht positive Ionen an, Wolle nimmt diese Ionen auf und neutralisiert sie. Ein weiterer Vorteil als Dämmstoff für gesunde Raumluft.
  • Die Wäsche der Rohwolle erfolgt auf natürliche Weise, nur mit Seife und Soda. Das Wollfett  wird aus der Schmutz- bzw. Schweißwolle bis zu einem Restgehalt von maximal 1 % ausgewaschen. Bei dem nachfolgenden Spülvorgang werden das Mottenschutzmittel Thorlan IW und das Flammschutzmittel Afflamit aufgebracht. Thorlan IW bewährt sich seit Jahren in der Textilbranche, da es weder die Wollfaser schädigt noch ausdünstet und somit keinerlei Nachteile für den Anwender entstehen. Damit wird die vom internationalen Wollsekretariat vorgeschriebene Wollsiegelqualität erfüllt.

Die getrocknete Wolle wird noch kardiert (gekrempelt), wodurch sich  ein feiner Faserflor bildet. Danach werden dann in der bekannten Nadelfilztechnik z. B.  Matten gefertigt.

  • Daemwool-Schafwoll-Produkte haben eine europaweite technische Zulassung, so daß sie in sämtlichen Bauteilen, Konstruktionen, Dach-, Wand- und Deckenelementen sowie Häusern eingesetzt werden können sowie auch bei sämtlichen Aus- und Umbauten und Renovierungen.

Das Blockhausbüro Dr. Barth liefert Ihnen zu Ihrem Blockhaus gern eine ökologische, kostengünstige Schafwolldämmung als lose Stopfwolle,  Dämmzopf, Trittschall-Dämmfilz oder –streifen sowie als Mattenware in allen technisch sinnvollen Stärken (siehe auch PDF-Datei „Blockhausdämmung“ - Größe 1,32 MB). 

Daemwool
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Seite aktualisiert am: 09.07.2017