Was Sie über den Holzschutz von Blockhäusern wissen sollten!

Neben dem überaus wichtigen konstruktivem Wetterschutz der Holzkonstruktion erfordern die Fassade und die bewitterten Teile wie Geländer, Pergolen usw. auch einen Schutz zur Vermeidung der Oberflächenzersetzung des Holzes durch die eindringende UV-Strahlung in Verbindung mit der Bewitterung.

Völlig unbehandeltes Nadelholz, wie es im Massivholzbau verwendet wird, neigt in Abhängigkeit von der Stärke der Besonnung, der Luftfeuchte und –temperatur sowie der Bewitterung zum Vergrauen und zu Bläueschäden (Entwicklung des Bläuepilzes).

Diese Vorgänge sind zudem von der Holzart abhängig: Besonders bläueanfällig ist z. b. die Kiefer, die Fichte weniger, während Lärchenholz praktisch über Jahre hinaus nur vergraut und kaum Bläue zeigt.

Da sich die Veränderungen von ungeschütztem Holz nicht auf die Statik des Hauses auswirken und kaum auf die Lebensdauer, liegt es in der Entscheidung des Bauherrn, das Haus von außen zu behandeln oder es über die Jahre seine eigene Patina entwickeln zu lassen.

Aufgrund der sehr ungleichmäßig voranschreitenden Verwitterung der einzelnen Fassadenteile und Wände des Hauses sieht die Außenansicht eines Hauses ohne Oberflächenschutz möglicherweise über Jahrzehnte ungepflegt und fleckig aus.

Viele Bauherren haben heute hohe ästhetische Ansprüche an die Außenansicht, so daß in der Praxis fast immer eine Oberflächenbehandlung der Fassade erfolgt.

Es stellt sich die Frage: Wie, womit und in welchen Zeitabständen sollte das Holz behandelt werden?

Dazu einige Vorbemerkungen zur Holzstruktur: Eine Massivholzwand „atmet“, d. h. sie ist diffusionsoffen. Um diese wertvolle Eigenschaft nicht zunichte zu machen, muß auch der Schutzanstrich diffusionsoffen sein; gleichzeitig soll er das Eindringen von UV-Strahlung und Wasser verhindern.

Luft- und kammergetrocknetes Massivholz, so wie es im Blockbau Verwendung findet, stellt sich im verbauten Zustand auf einen Wassergehalt unter 20 % ein, wobei reine Innenwände natürlich noch weiter heruntertrocknen. Im Holz enthalten sind dann noch solche Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Gerbstoffe, Harze und Farbstoffe, die Geruch und Farbe des Holzes bestimmen sowie ihre natürliche Resistenz gegenüber Insekten und Pilzen.

Diese Stoffe sind also verantwortlich für den anhaltenden würzigen „Holzduft“ im Blockhaus. Aus diesem Grunde halte ich auch nichts von einem „Verkochen“ des Holzes vor der Blockhausproduktion, wie es von einigen Herstellern praktiziert wird.
Nun werden für den Holzschutz dutzende von Lasuren unterschiedlichster Hersteller angeboten. Das fängt beim Discounter an, über die Baumärkte und hört beim Farbenfach-

und –Großhandel auf. Dementsprechend sind auch die Preise und Deklarationen sehr unterschiedlich. Es gibt „Langzeitlasuren“ und „Eintopfprodukte“ sowie Lasuren mit und ohne dem „blauen Engel“. Es gibt wasserbasierte und lösungsmittelhaltige Lasuren.

Welches Produkt und Anstrichsystem ist da das Richtige für mein Holzhaus, so fragt sich fast jeder neue Blockhausbesitzer.

Zur Beantwortung dieser grundsätzlichen Frage sollten folgende Detailfragen geklärt werden: Wie lange schützt das System, d. h. wann muß ich die Fassade wieder behandeln? Wie läßt sich das System verarbeiten? Welche Ergiebigkeit hat der Anstrich? Gibt es das Produkt auch noch nach Jahren? Enthält das System gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe? Und last not least: Wie teuer ist der Materialaufwand für einen kompletten Holzschutzanstrich des Hauses?

Es handelt sich hierbei um das Lasursystem Diotrol plus bestehend aus der Tiefenimprägnierung Diotrol Imprägniergrund in Verbindung mit der Naturöllasur Diotrol plus, das folgende herausragende Eigenschaften besitzt:

  • Völlig offenporige Lasur in vielen Naturfarbtönen mit einer Eindringtiefe bis zu 4 mm in die Holzoberfläche. Damit wird bei einem kompletten Systemaufbau eine Standzeit von 4 bis 6 Jahren erreicht.
  • Nach dieser Zeit ist lediglich eine pigmentfreie oder leicht pigmentierte Auffrischung erforderlich. Es erfolgt kein Reißen und Abblättern, lediglich die natürliche Abwitterung.
  • Lasursystem auf öliger Basis, ausgehend von Naturölen, die bei unterschiedlichen Temperaturen verkocht und gemischt werden, so daß praktisch ein Kriechöl entsteht, das aufgrund seiner geringen Oberflächenspannung tief eindringt. Durch die Kapillarwirkung unterwandert es dabei Verschmutzungen, lose Altanstriche etc.
  • Damit ist es auch ideal geeignet für die Sanierung alter Lasuranstriche, egal ob diese auf wäßriger oder öliger Basis waren.
  • Hoher UV-Schutz durch spezielle UV-Blocker sowie natürlicher Bläue- und Insektenschutz in der Lasur bzw. durch Dichlofluanid und Permethrin im Imprägniergrund (giftklassenfreies Produkt!).
  • Eintopfsystem, d. h. es ist innen und außen sowie bei Fassaden und maßhaltigen Teilen, wie Fenstern und Türen durchgängig einsatzfähig (Kostenersparnis!).
  • Der Materialverbrauch ist genau kalkulierbar aufgrund der klar definierten Ergiebigkeit.
  • Günstiges Preis-Leistungsverhältnis durch Großgebinde und Herstellerdirektbezug.

Weitere Informationen finden Sie auch direkt beim Hersteller unter www.maurolin.ch, wo zusätzlich eine Reihe von Referenzobjekten zu finden sind.

Sollte Ihr Blockhaus oder Ihre Holzfassade einen Erst- oder Erneuerungsanstrich nötig haben, dann beraten wir Sie anhand Ihres konkreten Problems gern und unterbreiten Ihnen dazu ein unverbindliches Material-Angebot mit Ausführungshinweisen.

Hier finden Sie diese Information nochmals als pdf.Datei zum Herunterladen.

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Seite aktualisiert am: 08.01.2018